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Dein Bauch ist klüger als du! - SEMINAR INSTITUT

Dein Bauch ist klüger als du!

Dein Bauch ist klüger als du!

Wie der Bauch den Kopf bestimmt
 
 
Immer deutlicher wird, dass neue Perspektiven und nachhaltige Lösungen nicht auf rein intellektuellem Weg gewonnen werden können. Wie aber können wir lernen, auf unsere Intuition zu hören?
 
Intuitionstraining ist Bauchtraining.
Dieses Wissen ist in manchen asiatischen Kulturen fest verankert. Und seit Schulmedizin und Gehirnforschung im Bauch unser „Zweites Gehirn“ entdeckt haben, sieht auch die Wissenschaft die Intuition mit unserem Bauchpotenzial verbunden. Vermutlich kamen die wirklich genialen Lösungen schon immer ohne harte Kopfarbeit zustande.
 
Selbst Albert Einstein spielte gerne mit Seifenblasen.
Stunden konnte er damit in der Badewanne verbringen. Weil er dabei seine vermeintlich besten Einfälle hatte. Dabei kam er auf die Lösung von Problemen, über die er vorher wiederholt vergeblich nachgedacht hatte.
 
Der Quantensprung unseres Bewusstseins ist exakt messbar.
Er überwindet die Distanz vom Kopf zum Bauch. Es ist auffällig, wie sehr sich diese Vorstellung der alten Mystiker und Kulturen mit der Vorstellung unserer heutigen Gehirnforschung deckt. Die Medizin gelangt mehr und mehr zur Überzeugung, dass unser Kopfhirn vom Bauchhirn gesteuert wird, was etwa bei Bewegungsimpulsen nachgewiesen wurde. So beeindruckend die Ergebnisse der Gehirnforschung und Medizin heute auch sind, sie werden von einem wesentlichen Faktum überlagert: Dem Verhältnis der auf uns einwirkenden Informationsmenge zu der von uns tatsächlich bewusst verarbeiteten Information:
 
Diese Differenz entspricht dem Verhältnis der Größe eines Fußballfeldes zur Größe eines Golfballs.
Selbst dem rationalsten Menschen ist es deshalb nicht möglich, alle relevanten Aspekte einer Situation intellektuell zu erfassen, um adäquate Lösungen entwickeln oder Entscheidungen treffen zu können. Umso mehr, als diese immer durch das Gestern gefärbt sind und Gegebenheiten der Zukunft nicht einschließen können.
 
Paul Feyerabend wies mit seinem satirischen Talent gerne auf die Vorliebe des Menschen für reduzierende und reduktionistische Erklärungen hin.
In allen Bereichen werde darauf abgezielt, die natürliche Vielfalt und Fülle der Wirklichkeit auf bestimmte Paradigmen zu verringern und zu verdichten. Weil das Ganze unseren Sinnen und unserem Verstand undenkbar und unfassbar sei, während das Reduzierte umso übersichtlicher und besser zu verstehen und zu steuern sei.
 
Entsprechend treffen wir immer mehr Entscheidungen aufgrund von Faktoren, die wir messen können (weil sie uns Sicherheit suggerieren?), als auf wirklich relevanten (weil sie Konzepte stören?).
Wandel und Innovation können sich jedoch nur dort wirklich Geltung verschaffen, wo ein Bewusstsein dafür herrscht, dass, wie Sir Karl Popper es ausdrückte, die Wahrheit nie definitiv und der Irrtum immer wahrscheinlich sei. Intuition, der „Siebte Sinn“, unser „Bauchgefühl“, sie sind die Brücke zwischen unserem individuellen und dem kollektiven Bewusstsein. Mit ihnen lässt sich auf Anhieb ein Gesamtbild erfassen und Zusammenhänge erkennen. Neben der Qualität unmittelbar intuitiver Entscheidungen gerade auch in komplexen Situationen, wirkt das Ergebnis ausgeprägter intellektueller Analysen wie ein zahnloser Tiger. Unsere Aufgabe ist nicht der Kampf zwischen Kopf und Bauch. Unsere Aufgabe liegt in der Befreiung eines Belächelns und einer Geringschätzung unserer Intuition. Die Symbiose von Kopf und Bauch öffnet ein Füllhorn an Lösungspotenzial, das, mehrheitlich einzig im Kopf vermutet, doch dort vergeblich gesucht wird.
 
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