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Emotionale Intelligenz - SEMINAR INSTITUT

Emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz

Nur wer das Herz erreicht, hinterlässt bleibende Spuren
 
 
In unserem Verstand sind Empfindungen und Gefühle vorgelagert. Dennoch tun wir uns schwer die Intelligenz unserer Emotionen ebenso zu schätzen wie die unseres Verstandes.
 
Dabei dienen Emotionen unseren kognitiven Funktionen.
Indem sie beeinflussen, wem oder was wir Aufmerksamkeit schenken, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen und wie wir verschiedene Merkmale von Lebenssituationen interpretieren und erinnern.
 
Emotionale Intelligenz korrelliert stärker mit unserem Erfolg, als kognitive Intelligenz.
Zu diesem Ergebnis kam 2011 eine amerikanische Analyse. Bereits 1920 statuierte Thorndike, dass der fachlich beste Mechaniker als Vorarbeiter scheitern werden, wenn es ihm an „sozialer“ Intelligenz fehlt.
Menschen, die sich ihrer emotionalen Intelligenz bedienen, leiden seltener unter psychischen Störungen, haben bessere Beziehungen und sind zufriedener mit ihrem Leben.
 
Popularisierung 1995 durch den Journalist Goleman mit dessen Buch „Emotionale Intelligenz“.
Nicht erst seit heute ist der damalige Hype wieder abgeklungen, fast könnte man meinen, damit seien auch die restlichen Emotionen verschwunden. Oder sie werden als lästig, weil größtenteils unberechenbar empfunden. In unserem immer noch kartesianisch geprägten Weltbild trohnt der Verstand einfach über allem. Dabei hatte selbst Darwin bereits evolutionstheoretische Überlegungen zum Nutzen des emotionalen Ausdrucks angestellt. Und Hölderlin süffisant kurz gefassst, dass alleine aus dem Verstand noch nichts Verständiges entstanden sei; wie alleine aus der Vernunft noch nichts Verständiges; beide führten zu nichts als zu Gedankenspielen ohne Taten.
 
Um 1970 entdeckte man bei Experimenten mit Ratten zufällig, dass diese von der elektrischen Stimulation eines bestimmten Gehirnareals gar nicht genug bekommen konnten.
Die Ratten durften in diesen Experimenten den Reiz durch Drücken auf einen Hebel selbst auslösen und drückten in der Folge den Hebel immer häufiger. Manche Tiere vergaßen dabei sogar zu essen und zu trinken, und starben, offensichtlich süchtig danach, durch das Hebeldrücken belohnt zu werden. Die daraus entstandene Neurobiologie des Glücks kennt die damit verbundenen neuronalen Strukturen heute recht genau: tief im Mittelhirn ligt eine Ansammlung von Neuronen - als ‚A10‘ bezeichnet -, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Diese Neuronen feuern immer dann, wenn ein Ereignis besser ausfällt, als erwartet. Durch das Dopamin funktioniert das Frontalhirn besser, so dass man unter diesem Einfluss z. B. auch besser denken und lernen kann. Also auch hier wieder von ganz anderer Seite die Bestätigung, dass Emotionen unseren kognitiven Funktionen vorgeschaltet sind und deren Wirkungsweise erheblich beeinflussen. Glückliche Menschen sind erfolgreicher beim Lernen und bei ihrer Arbeit, oft auch kreativer, beliebter, geselliger, geistig gesünder und ausgeglichener.
 
Was also sind die Kennzeichen Emotionaler Intelligenz überhaupt?
Unter EQ wird die Fähigkeit verstanden, eigene und fremde Gefühle korrekt wahrzunehmen, zu verstehen und auch zu beeinflussen. Wobei alles bei den eigenen Emotionen beginnt. Selbsterkenntnis und Selbstbeeinflussung führt dann erst im nächsten Schritt zu empathischer Menschenkenntnis und der Fähigkeit der Gestaltung der eigenen Beziehung mit anderen Menschen, zu Leadership ability.
 

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