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Unsere Vision für die Zukunft der Weiterbildung

Ali Reza Karwandian über die neue Website, KI als Ordnungsprinzip und die Strategie des SEMINAR-INSTITUT für Weiterbildung, die wirkt.

Ali Reza Karwandian, Geschäftsführer SEMINAR-INSTITUT

Ich war lange skeptisch. KI war für mich jahrelang das, was auf Konferenzen angekündigt und in Artikeln gefeiert wurde, aber im eigenen Betrieb erst mal wenig veränderte. Viele Versprechen, viel Hype, wenig echte Umsetzung. Der Eindruck war: Die Technologie existiert, aber die meisten Einsätze bleiben an der Oberfläche.

Der Wendepunkt kam nicht durch eine Präsentation. Er kam durch ein konkretes Problem. Wir haben intern zu viel Zeit damit verbracht, Dinge zu koordinieren, die sich hätten von selbst regeln lassen können. Ich habe angefangen, KI direkt in Arbeitsabläufe einzubauen. Zuerst vorsichtig, dann systematisch. Was sich dabei gezeigt hat, hat meine Haltung grundlegend verändert. Es wurde anfangs kaum etwas sofort besser. Aber ich habe verstanden, wo der Hebel wirklich liegt.

Digitale Grundlage: Backend vor Frontend

Wir haben bewusst mit dem Backend angefangen. Prozesse und Automatisierungen. Das Frontend ist wichtig, aber eine neue Website auf einer schwachen Grundlage sieht nur schneller schöner aus, ohne besser zu werden.

Jeder Prozess wurde neu bewertet. Wo macht KI-Unterstützung Sinn? Wo nicht? Die Antwort war nie “überall”. KI wurde dort eingebaut, wo sie Klarheit schafft oder Zeit zurückgibt. Nie dort, wo ein Mensch die bessere Entscheidung trifft. Diese Unterscheidung war entscheidend. Wir mussten sie bewusst treffen, statt dem Zufall zu überlassen.

Der Mensch bleibt der Mittelpunkt. Eine praktische Entscheidung, die sich in jedem Schritt dieser Arbeit widerspiegelt. Automatisierung ersetzt keine Urteilsfähigkeit. Sie gibt Raum dafür.

Neue Website: Seminardaten und Lernpfade

Was Sie jetzt sehen, ist das sichtbare Ende einer langen Aufbauphase. Weit mehr als ein Redesign.

Backend und Frontend greifen ineinander. Seminardaten und Lernpfade entstehen aus einer strukturierten Grundlage. Das bedeutet weniger Fehler und schnellere Aktualisierungen. Dazu kommt ein Nutzererlebnis, das sich tatsächlich mit unserem Angebot deckt. Keine Informationen, die nirgendwo hinführen. Kein Angebot, das am Ende des Besuchs noch so unklar ist wie am Anfang.

Wir wollten ein System, das hält. Das war für uns ein klarer Grundsatz von Anfang an.

SIAI als Ordnungsprinzip

SIAI ist unser internes KI-System. Es hilft dabei, Komplexität zu reduzieren und Entscheidungen bewusster zu machen. Prozesse bleiben konsequent. Es koordiniert Aufgaben und übernimmt Routinen. Es entscheidet aber nie alleine. Jede strategische Weichenstellung bleibt beim Menschen.

Was mich daran am meisten überrascht hat: KI zwingt dazu, Prozesse erst wirklich zu verstehen, bevor man sie automatisieren kann. Wer einen unklaren Prozess automatisiert, bekommt ein schnelleres Chaos. Das war eine ernüchternde Erkenntnis in den ersten Wochen. Rückblickend eine der wertvollsten.

“KI verstärkt gutes Denken. Gute Strukturen werden besser, schlechte werden schneller sichtbar.”

Das gilt für uns genauso wie für die Unternehmen, mit denen wir arbeiten. Ich spreche in Seminaren und Gesprächen immer wieder über digitale Transformation. Glaubwürdig ist das nur, wenn ich selbst durch diesen Prozess gegangen bin, mit allen Ecken und Kanten.

18 Lernpfade: Weiterbildung, die vor dem Seminar beginnt

Wir haben 18 Lernpfade entwickelt, strukturiert und frei zugänglich gemacht. Über 9 Themenfelder, ohne Anmeldung oder Schranken.

Die Idee dahinter ist einfach: Weiterbildung sollte nicht erst beim Seminar anfangen. Viele Fach- und Führungskräfte im DACH-Raum wissen, in welcher Richtung sie sich entwickeln wollen, aber sie brauchen eine Orientierung, bevor sie eine konkrete Entscheidung treffen. Genau das leisten die Lernpfade.

Welcher Lernpfad am schwierigsten zu entwickeln war? Der zum Thema Führung. Weil es dort die meisten Meinungen gibt und die wenigste Einigkeit darüber, was gute Führung eigentlich ausmacht. Genau deshalb war es wichtig, dort eine klare Struktur zu schaffen.

Wer zu einem unserer über 200 Seminare kommt, hat oft schon eine klare Vorstellung vom eigenen Standpunkt und Bedarf. Die Lernpfade unterstützen genau diesen Weg, von der ersten Orientierung bis zur konkreten Buchungsentscheidung. Und nach dem Seminar geht der Lernprozess weiter. Methoden anwenden, Fragen stellen, den Alltag bewusst reflektieren.

Dazu kommen Programme mit einem strukturierten Level-System. Der Ansatz: Weiterbildung als fortlaufender Weg. Wer nach einem Seminar aufhört, hat nur die halbe Strecke gemacht.

Warum B2B-Weiterbildung keine Option mehr ist

Fachkräftemangel auf Rekordniveau. Transformationsdruck in fast jeder Branche. Der EU AI Act, der Unternehmen zwingt, KI-Systeme zu bewerten und zu dokumentieren. Die Verantwortung muss klar zugewiesen werden. Das sind keine kurzfristigen Trends.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter:innen heute nicht weiterqualifizieren, haben morgen ein strukturelles Problem. Eine Beobachtung, die wir in unserer Arbeit mit Führungskräften aus dem gesamten DACH-Raum täglich machen. Wer in Transformationszeiten auf Kompetenzen von gestern setzt, verliert Schritt für Schritt den Anschluss.

Weiterbildung ist unternehmerische Notwendigkeit. Wer das noch als nachrangiges Budget-Thema behandelt, unterschätzt, was gerade passiert.

KI und Weiterbildung: Was die nächsten Jahre bringen

Ich erwarte eine klare Trennung: zwischen Unternehmen, die KI als Werkzeug in ein stabiles System integrieren, und solchen, die ihre fehlende Struktur damit kaschieren.

Die ersten werden klarer und besser in dem, was sie tun. Die zweiten werden das früh merken. Spätestens wenn die Ergebnisse ausbleiben und die Technologie als Sündenbock herhalten muss. KI kann vieles. Grundlagen ersetzen kann sie nicht.

Für uns gilt dasselbe. Wir können nur glaubwürdig über Kompetenzentwicklung und Transformation sprechen, wenn wir beides selbst gelebt haben. Das SEMINAR-INSTITUT soll selbst ein Beispiel dafür sein, wie Organisationen lernen.

Das Team hinter dieser Transformation

Ich sage das selten so direkt, aber hier gehört es rein: Ohne mein Team wäre das nicht möglich gewesen.

Diese Aufbauphase war nicht immer einfach. Vieles musste neu gedacht werden. Wir haben Gewohnheiten hinterfragt und Abläufe mehrfach umgestellt. Manchmal hat es geknirscht. Manche Entscheidungen haben länger gebraucht als geplant. Das Team hat trotzdem mitgemacht. Es hat verstanden, worum es geht.

Was mich dabei am meisten überrascht hat: Das Team hat diese Unsicherheit als Aufgabe erlebt, nicht als Störung. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

Wir werden von Führungskräften gebucht, die etwas verändern wollen. Was wir ihnen zeigen können, müssen wir selbst gelebt haben. Das ist unser einziger Maßstab. Wir werden daran gemessen, und das ist gut so.

Wenn Sie wissen möchten, wie wir Weiterbildung strukturieren: Die 18 Lernpfade sind der Einstieg. Kostenlos, ohne Anmeldung, sofort verfügbar. Oder sprechen Sie direkt mit uns, wenn Sie wissen, was Sie brauchen.


Ali Reza Karwandian ist Gründer und Geschäftsführer des SEMINAR-INSTITUT in München. Das SEMINAR-INSTITUT bietet über 200 Seminare in 9 Themenfeldern für Fach- und Führungskräfte im DACH-Raum.

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