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Laterale Führung

Führung ohne disziplinarische Weisungsbefugnis — Einflussnahme durch Expertise, Vertrauen und Überzeugungskraft.

Laterale Führung bezeichnet die Fähigkeit, Menschen zu führen, ohne über formale Weisungsbefugnis zu verfügen. Sie gewinnt in Projektteams, Matrixorganisationen und bereichsübergreifenden Initiativen zunehmend an Bedeutung.

Drei Säulen lateraler Führung

  • Verständigung: Gemeinsame Ziele und Interessen herausarbeiten
  • Vertrauen: Verlässlichkeit aufbauen und gegenseitige Erwartungen klären
  • Macht: Informelle Einflussmöglichkeiten gezielt einsetzen

Typische Einsatzfelder

Projektleiter:innen, die Teammitglieder aus verschiedenen Abteilungen koordinieren, sind das klassische Beispiel für laterale Führung. Ebenso Expert:innen, die fachliche Standards setzen, oder Kolleg:innen, die bereichsübergreifende Veränderungsprozesse vorantreiben.

Schlüsselkompetenzen

Wer lateral führt, braucht ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit, Netzwerke aufzubauen. Fachliche Kompetenz und persönliche Glaubwürdigkeit ersetzen die fehlende hierarchische Autorität.

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