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Recruiting

Systematischer Prozess der Personalgewinnung von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung.

Recruiting umfasst alle Aktivitäten und Prozesse, die darauf abzielen, offene Stellen mit geeigneten Kandidat:innen zu besetzen. In einem angespannten Arbeitsmarkt wird professionelles Recruiting zu einem zentralen Wettbewerbsvorteil – und ist gleichzeitig ein rechtlich anspruchsvolles Feld.

Der Recruiting-Prozess im Überblick

Ein strukturierter Recruiting-Prozess gliedert sich in vier Phasen:

  1. Bedarfsanalyse: Anforderungsprofil erstellen, Stelle bewerten, Ausschreibung AGG-konform formulieren
  2. Sourcing: Kandidat:innen über geeignete Kanäle identifizieren und ansprechen
  3. Auswahlverfahren: Bewerbungen strukturiert sichten, Interviews führen, Assessments einsetzen
  4. Einstellung: Vertrag verhandeln, arbeitsrechtliche Anforderungen erfüllen, Onboarding vorbereiten

Rechtliche Anforderungen

Recruiting ist kein rechtsfreier Raum. Stellenanzeigen müssen AGG-konform formuliert sein. Interviewfragen zu Schwangerschaft, Familienplanung oder Religionszugehörigkeit sind unzulässig. Die Dokumentation des Auswahlprozesses ist bei möglichen Diskriminierungsvorwürfen entscheidend. Arbeitsverträge müssen den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen.

Moderne Recruiting-Kanäle

  • Active Sourcing: Proaktive Direktansprache über LinkedIn, Xing und Fachcommunities
  • Mitarbeiterempfehlungsprogramme: Eigene Mitarbeitende als Botschafter:innen mit gezielten Anreizen
  • Social Media Recruiting: Präsenz auf den Plattformen der Zielgruppe
  • Karrieremessen und Hochschulkooperationen: Frühzeitiger Zugang zu qualifizierten Berufseinsteiger:innen
  • Jobportale und Karriereseiten: Grundlage für eingehende Bewerbungen

Candidate Experience als Qualitätsmerkmal

Die Erfahrung, die Bewerber:innen im Prozess machen, entscheidet über Annahmequoten und Reputation als Arbeitgeber. Wer langsam kommuniziert, wenig transparent ist oder unprofessionell absagt, verliert nicht nur Kandidat:innen – sondern auch potenzielle Kund:innen. Candidate Experience ist damit unmittelbar Employer Branding.

Datenbasiertes Recruiting

Kennzahlen wie Time-to-Hire, Cost-per-Hire, Bewerbungskanal-Qualität und Annahmequoten machen Recruiting messbar und verbesserbar. Wer Recruiting-Daten systematisch auswertet, kann den Prozess gezielt optimieren und Budgets effizienter einsetzen.

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