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Psychologische Sicherheit

Teamklima, in dem alle Mitglieder Risiken eingehen, Fehler zugeben und Meinungen äußern können ohne Angst vor Sanktionen.

Psychologische Sicherheit ist nach Amy Edmondson die gemeinsame Überzeugung eines Teams, dass es sicher ist, zwischenmenschliche Risiken einzugehen. Googles Projekt Aristotle identifizierte sie als wichtigsten Faktor für Teamleistung.

Was psychologische Sicherheit bedeutet

  • Fehler zugeben, ohne bestraft zu werden
  • Fragen stellen, ohne als inkompetent zu gelten
  • Ideen einbringen, ohne lächerlich gemacht zu werden
  • Bedenken äußern, ohne negative Konsequenzen zu fürchten

Was sie nicht bedeutet

Psychologische Sicherheit ist kein Freibrief für Beqümlichkeit. Sie bedeutet nicht, dass alle immer nett zueinander sind oder dass keine Leistung erwartet wird. Im Gegenteil: Teams mit hoher psychologischer Sicherheit halten höhere Standards ein, weil Probleme offen angesprochen werden.

Rolle der Führungskraft

Führungskräfte schaffen psychologische Sicherheit, indem sie eigene Fehler eingestehen, Fragen stellen statt Anweisungen geben, auf Überbringer schlechter Nachrichten positiv reagieren und einen konstruktiven Umgang mit Misserfolgen vorleben.

Auswirkungen

Teams mit hoher psychologischer Sicherheit lernen schneller, innovieren häufiger und erzielen bessere Ergebnisse. Sie sind nicht konfliktfrei, aber sie lösen Konflikte produktiver.

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