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Wissensmanagement

Systematische Erfassung, Organisation und Weitergabe von Wissen in einer Organisation zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

Wissensmanagement umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, das in einer Organisation vorhandene Wissen systematisch zu erfassen, zu teilen und für die Wertschöpfung nutzbar zu machen.

Explizites vs. implizites Wissen

  • Explizites Wissen: Dokumentiertes Wissen in Handbüchern, Datenbanken, Prozessbeschreibungen — leicht zu teilen
  • Implizites Wissen (Tacit Knowledge): Erfahrungswissen in den Köpfen der Mitarbeitenden — schwer zu formalisieren

Bausteine des Wissensmanagements (Probst)

  1. Wissensziele: Was müssen wir wissen?
  2. Wissensidentifikation: Welches Wissen existiert bereits?
  3. Wissenserwerb: Wie beschaffen wir fehlendes Wissen?
  4. Wissensentwicklung: Wie schaffen wir neues Wissen?
  5. Wissensverteilung: Wie machen wir Wissen zugänglich?
  6. Wissensnutzung: Wie setzen wir Wissen produktiv ein?
  7. Wissensbewahrung: Wie verhindern wir Wissensverlust?
  8. Wissensbewertung: Wie messen wir den Erfolg?

Praxisrelevanz

Wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, geht oft jahrelang aufgebautes Wissen verloren. Systematisches Wissensmanagement mit Dokumentation, Mentoring und Communities of Practice wirkt diesem Risiko entgegen.

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