Online-Seminar Internationale Rechnungslegung
Internationale Rechnungslegung nach IFRS ist für kapitalmarktorientierte Unternehmen Pflicht und gewinnt auch im Mittelstand an Bedeutung. Sie lernen, wie sich IFRS-Standards von HGB unterscheiden und welche Anforderungen internationale Konzernabschlüsse stellen. Dabei entwickeln Sie ein fundiertes Verständnis für die Systematik der IFRS-Rechnungslegung und deren praktische Anwendung. Die Bilanzierung nach internationalen Standards erfordert andere Bewertungsansätze als das deutsche Handelsrecht und verfolgt primär Investorenschutz statt Gläubigerschutz.
HGB und IFRS im Praxis-Vergleich
Sie erwerben praxisnahe Kompetenzen für die Erstellung von IFRS-Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen. Der systematische Vergleich zwischen HGB und IFRS zeigt Ihnen die wesentlichen Unterschiede in Bilanzierung, Bewertung und Ausweis. Anhand echter Konzernabschlüsse trainieren Sie die Anwendung der Standards. Nach dem Seminar beurteilen Sie, wann IFRS-Rechnungslegung sinnvoll ist und wie Sie Umstellungsprojekte von HGB zu IFRS strukturiert angehen.
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Seminarinhalte
Grundlagen der internationalen Rechnungslegung
> Entstehung und Entwicklung der IFRS-Standards verstehen
> Anwendungsbereich und EU-Verordnungen kennenlernen
> Framework der IFRS-Rechnungslegung systematisch erfassen
> Unterschiede zwischen IAS und IFRS einordnen
HGB vs. IFRS: Kritische Unterschiede
> Gläubigerschutz vs. Investorenschutz als Grundprinzip
> Vorsichtsprinzip und Fair Value Bewertung vergleichen
> Goodwill-Behandlung und Bilanzgliederung analysieren
> Bewertungsgrundsätze in der Praxis anwenden
IFRS-Abschlüsse erstellen und interpretieren
> Jahresabschlüsse nach IFRS strukturiert aufbauen
> GuV-Rechnungen, Eigenkapital und Cashflow darstellen
> Konzernabschlüsse nach internationalen Standards
> Umstellung von HGB zu IFRS systematisch planen
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Ihr Nutzen
Sie gewinnen Sicherheit in der Anwendung von IFRS-Standards und verstehen die Systematik internationaler Rechnungslegung fundiert. Den Unterschied zwischen HGB und IFRS erkennen Sie in konkreten Bilanzierungsfällen sofort. Nach dem Seminar beurteilen Sie Konzernabschlüsse nach IFRS kompetent und wissen, welche Schritte bei einer Umstellung erforderlich sind. Sie lernen flexibel ohne Reiseaufwand.
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Vorkenntnisse
Grundkenntnisse in Bilanzierung und Rechnungswesen sind hilfreich. Erste Erfahrungen mit Jahresabschlüssen erleichtern den Einstieg.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Bilanzverantwortliche, Controller und Finanzexperten, die internationale Rechnungslegung nach IFRS anwenden oder implementieren. Auch Geschäftsführer kapitalmarktorientierter Unternehmen profitieren von den praxisnahen Methoden. Sie lernen flexibel und ortsunabhängig in kleiner Gruppe. Erste Erfahrungen im Rechnungswesen sind von Vorteil.
So machen Sie mehr aus Ihrer Weiterbildung
Nutzen Sie Ihre bestehende HGB-Bilanz als Ausgangspunkt für IFRS-Abschlüsse. Eine systematische Überleitungsrechnung zeigt die Differenzen zwischen beiden Systemen transparent. Dokumentieren Sie Bewertungsunterschiede bei Goodwill, Rückstellungen und latenten Steuern detailliert. Diese Überleitungstabelle hilft nicht nur bei der Umstellung, sondern auch bei paralleler Buchführung nach beiden Standards. Investoren und Wirtschaftsprüfer schätzen diese strukturierte Darstellung, da sie Nachvollziehbarkeit schafft.
Technische Voraussetzungen
> PC/Laptop/Tablet/Smartphone mit Kamera und Mikrofon
> oder separate Webcam und Headset (Kopfhörer mit Mikrofon)
> eine gute und stabile Internetverbindung
SI-EL-FS-011
Ausgezeichnete Weiterbildung
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Was ist der Unterschied zwischen HGB und IFRS?
HGB fokussiert Gläubigerschutz durch Vorsichtsprinzip und vorsichtige Bewertung, während IFRS Investorenschutz durch Fair Value und transparente Informationen verfolgt. Die Bilanzgliederung unterscheidet sich erheblich: HGB nutzt Staffelform, IFRS bevorzugt Kontoform. Bei der Goodwill-Behandlung sieht HGB planmäßige Abschreibung vor, IFRS dagegen jährliche Werthaltigkeitsprüfungen ohne planmäßige Abschreibung.
Wann müssen Unternehmen nach IFRS bilanzieren?
Kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU müssen Konzernabschlüsse nach IFRS erstellen, wenn sie börsennotiert sind oder Wertpapiere öffentlich handeln. Kleine und mittlere Unternehmen können IFRS freiwillig anwenden, sind aber nicht verpflichtet. Tochtergesellschaften internationaler Konzerne nutzen IFRS oft für interne Berichterstattung. Deutsche Einzelabschlüsse bleiben grundsätzlich nach HGB pflichtgemäß.
Welche IFRS-Standards sind besonders wichtig?
IFRS 9 regelt Finanzinstrumente und deren Bewertung umfassend. IFRS 15 definiert Umsatzrealisierung aus Kundenverträgen standardisiert. IFRS 16 behandelt Leasingverhältnisse und deren Bilanzierung detailliert. IAS 1 legt Darstellung von Abschlüssen grundlegend fest. IAS 36 regelt Wertminderungen von Vermögenswerten systematisch. Diese fünf Standards bilden das Grundgerüst der internationalen Rechnungslegung für die meisten Geschäftsvorfälle.
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Seminarbewertungen
5
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| Dozenten/in Fachkompetenz | 5.0 | |
| Bezug zur Praxis | 5.0 | |
| Seminarinhalte | 5.0 | |
| Orientierung am Bedarf | 5.0 | |
| Seminarunterlagen | 5.0 | |
| Lernumgebung | 5.0 |
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